„Das innere Kind“ bei C.G. Jung ist der innere Kern, indem Verletzlichkeit und Zukunftskraft zugleich liegen. Es steht für jene emotionalen und seelischen Anteile, die in der frühen Lebenszeit geprägt wurden. Erfahrungen von Nähe, Bindung, Anpassung oder Verletzlichkeit wirken oft unbewusst bis ins Erwachsenenalter weiter – in Beziehungen, Selbstbild und emotionalen Reaktionen.
Die Arbeit mit dem „Inneren Kind“ ermöglicht, diese inneren Anteile wahrzunehmen, zu verstehen und zu integrieren.
„Was Ausdruck findet und integriert wird, muss sich nicht länger unbewusst zeigen.“
Das Seminar vermittelt professionelle Zugänge zur Arbeit mit dem „Inneren Kind“ als bedeutsamem Wirkfaktor bei psychosomatischen und emotionalen Beschwerden. Mithilfe mal- und gestaltungstherapeutischer Methoden wird ein strukturierter, methodengeleiteter Zugang zu frühen Erlebnis- und Bindungserfahrungen eröffnet.
Über kreatives Gestalten, begleitende Wahrnehmung und reflektierende Integration wird der Kontakt zu verletzten, bedürftigen sowie kraftvollen Anteilen des Inneren Kindes hergestellt und bearbeitet. Die Teilnehmenden lernen kreative Prozesse anzuleiten, symbolische Ausdrucksformen zu verstehen und diese in den therapeutischen/beratenden Prozess einzubetten.